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Anprallsimulationen

Anprallsimulationen
Ansprechpartner:

Nico Herrmann

Förderung:
  • Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Bereits in der Vergangenheit wurde eine Vielzahl von Versuchen zum Aufprall flüssigkeitsgefüllter Stoßkörper durchgeführt. Ziel dieser Versuche war die Bestimmung des Einflusses der Flüssigkeit sowie des Aufprallwinkels auf die Last-Zeit-Funktion beim Aufprall. Weiterhin wurde das Fragmentierungsverhalten des Stoßkörpers untersucht. Im Rahmen dieser Untersuchungen ergaben sich weitere Fragestellungen bezüglich des Einflusses der freien Schwingungen des Targets auf die Last-Zeit-Funktion, der Bestimmung einer targetunabhängigen Last-Zeit-Funktion sowie der Interpretation der Ergebnisse.

Ziel des aktuellen Forschungsvorhabens „Simulation des mechanischen Verhaltens von steifen Strukturen beim Aufprall flüssigkeitsgefüllter Stoßkörper“ ist es nun, die beim Aufprall flüssigkeitsgefüllter Projektile auftretenden Phänomene zu identifizieren und zu analysieren. Hierzu werden zunächst die vorhandenen Versuchsergebnisse genauer untersucht. Bei der Auswertung der Daten muss das Schwingverhalten der Messplattform sowie des Targetaufbaus berücksichtigt werden, um somit eine targetunabhängige Last-Zeit-Funktion zu erhalten.

Zur Verifikation der targetunabhängigen Last-Zeit-Funktion werden zusätzliche experimentelle Untersuchungen durchgeführt. Diese werden einerseits an der bereits vorhandenen Targetstruktur andererseits an einem alternativen Targetaufbau in Form eines Pendels realisiert, um somit die targetabhängigen Veränderungen in der Last-Zeit-Funktion identifizieren zu können. Dies soll die weitere Auswertung der vorhandenen Versuchsergebnisse unterstützen. Weiterhin sollen die Versuche in ersten Simulationsrechnungen nachgebildet werden, um die Interpretation der Versuchsergebnisse zu unterstützen und die Abbildbarkeit der identifizierten Phänomene zu verifizieren.

Das vorgestellte Forschungsvorhaben wird in enger Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziell unterstützt.


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